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Sanierung von Altbauten: Wer jetzt modernisiert, profitiert.
Irgendwann kommen auch die besten Gebäude in die Jahre. Die Heizung zeigt immer häufiger Ausfälle, die Warmwasserbereitung ist überfordert, die sanitären Anlagen sind veraltet. Auch die Energiekosten sind zu hoch. Doch jeder kann etwas für die Umwelt tun, denn in der Senkung des Heizenergieverbrauchs liegt ein enormes Potential zur Reduzierung der CO2-Emissionen. Wir helfen Ihnen, die Sanierung Ihres Gebäudes nach Ihren Bedürfnissen zu bewältigen. Bereits 1997 legten die Schornsteinfeger per Einstufungsmessung fest, bis wann eine Heizanlage die Grenzwerte der 1. Bundesimmisionsschutz-Verordnung (BlmSchV) erfüllen muß. Ein Aufkleber gibt exakt Auskunft darüber, ab wann die neuen Grenzwerte einzuhalten sind. Dabei gilt das Grundprinzip: Je höher die bei der Einstufung gemessenen Abgasverluste, um so eher steht die Modernisierung an. Wer bereits jetzt handelt, schont Umwelt und Geldbeutel.

So bläst die alte Heizungsanlage eines durchschnittlichen Einfamilienhauses, dessen Altanlage erst 2004 modernisiert wird, bis zu 4.000 Mark ungenutzt durch den Schornstein. Eine moderne Niedertemperaturanlage spart bis zu 30 Prozent der Energiekosten, ein Brennwertkessel gar bis zu 40 Prozent.

Auch wenn der Schornsteinfeger grünes Licht für die Altanlage signalisiert, gilt: Selbst einwandfreie Abgasverluste sagen nur wenig über die Wirtschaftlichkeit einer Anlage aus. Denn ein alter Heizkessel muß das ganze Jahr mit konstant hoher Mindesttemperatur betrieben werden. Gerade während der Übergangsmonate oder auch im Sommer, wenn er lediglich zur Trinkwassererwärmung benötigt wird, entsteht bei einem alten Heizkessel ein hoher Auskühl- und Oberflächenverlust. Der Nutzungsgrad eines alten Kessels liegt durchschnittlich bei 68 Prozent, während ein moderner Niedertemperaturkessel mindestens 94 Prozent erreicht. Bei Niedertemperatur- und Brennwertkesseln von Viessmann paßt sich die Kesselwassertemperatur automatisch der jeweiligen Außentemperatur an. Und wenn keine Wärme benötigt wird, schalten sie sogar ganz ab und reduzieren so den Brennstoffverbrauch. Seit April 1999 kostet jeder Liter Heizöl bzw. jeder Kubikmeter Gas zusätzlich Ökosteuer. Das bedeutet: Wer Energie einspart, zahlt auch weniger Ökosteuer. In der Regel fallen für Altanlagen verstärkt Wartungs- und Reperaturkosten an. Auch hier spart der, der sofort handelt und die ohnehin fällige Modernisierung nicht auf die lange Bank schiebt. Zum 1.9.1999 hat das Bundesamt für Wirtschaft ein Förderprogramm aufgelegt, das eine Heizungsmodernisierung mit Niedertemperatur- oder Brennwertkessel in Kombination mit thermischer Solaranlage oder Wärmepumpe mit einem Zuschuß von bis zu 20 Prozent der Gesamtkosten fördert. Voraussetzung ist, daß der zu ersetzende Kessel mindestens 10 Jahre alt ist.